Hijab binden: Anleitung für 10 Hijab Styles, Schritt für Schritt

|Hiabaya Editorial
Woman adjusting a powder blue chiffon hijab in a soft layered drape, with satin and jersey hijabs ready for other hijab styles

Kurz gesagt: Die Hijab Styles, die am häufigsten getragen werden, sind für jeden Tag der klassische Wickel, der Wickel ohne Nadeln, der lockere Shayla-Fall, der Wickel mit Nackenknoten und das quadratische Tuch; für Anlässe der Turban, Chiffon in Lagen und Satin in Falten; und für volle Tage der Sport-Hijab und der Instant-Hijab zum Überziehen. Jeden Style mit einer Unterkappe und tief gebundenen Haaren beginnen. Hijab binden lernt man am besten mit Jersey oder Modal, bevor Chiffon oder Satin an die Reihe kommen.

Online gibt es Hunderte Hijab Styles, doch die meisten sind Varianten der zehn Styles unten. Zu jedem gibt es nummerierte Schritte zum Nachmachen vor dem Spiegel, eine Zeile „Ideal für“ sowie das passende Tuch und den passenden Stoff. So klappt Hijab binden auch für Anfängerinnen: den eigenen Style in der Tabelle finden und direkt zu den Schritten springen.

Welcher Hijab Style passt zu dir? Der schnelle Vergleich

Auf einen Style tippen, um direkt zu den Schritten zu springen. „Nadeln“ schließt Hijab-Magnete mit ein.

StyleIdeal fürTuch & StoffNiveau & Nadeln
1. Klassischer Alltags-WickelJeden Tag, EinsteigerinnenRechteck: Jersey, Modal, ViskoseEinfach, 2
2. Wickel ohne NadelnSchule, Arbeit, ReisenRechteck: Jersey, ModalEinfach, keine
3. Lockerer Fall (Shayla)Warme Tage, lässige LooksRechteck: Chiffon, Viskose, ModalEinfach, 1–2
4. Wickel mit NackenknotenArbeit, Brille, volle TageRechteck: Jersey, Modal, BaumwolleEinfach, 0–1
5. Quadratisches Tuch (türkischer Style)Ein ordentlicher Büro-LookGroßes Quadrat: Baumwolle, Viskose, SatinMittel, 1–2
6. TurbanFeiern, Statement-LooksVorgebundener Turban oder Jersey-RechteckEinfach bis mittel, keine
7. Chiffon in LagenHochzeiten, Eid, AbendeLanges Rechteck: ChiffonMittel, 2–3
8. Satin in FaltenEid, FeiernRechteck: Satin mit seidigem GriffMittel, 2–3
9. Sport-HijabGym, Laufen, RadfahrenSport-Hijab zum ÜberziehenAm einfachsten, keine
10. Instant-Hijab zum ÜberziehenAnfängerinnen, Schule, GebetInstant-, Amira- oder einteiliger HijabAm einfachsten, keine

Vor dem Start: die Grundlagen in 10 Sekunden

  • Zuerst die Unterkappe. Die Haare zu einem tiefen Dutt oder Zopf binden, dann eine eng anliegende Kappe überziehen. Sie hält die Haare zurück, sorgt für mehr Blickdichte und gibt dem Tuch Halt. Kappen aus Modal und Hijabs mit passender Kappe gibt es bei den Untertüchern und Unterkappen.
  • Die Form kennen. Ein Rechteck (langer Schal) passt zu den meisten Styles hier. Ein Quadrat wird für den türkischen Style zum Dreieck gefaltet. Ein Instant-Hijab ist vorgenäht: Da gibt es nichts zu wickeln.
  • Den Halt prüfen. Jersey und Modal haften an sich selbst und an der Kappe. Chiffon und Satin mit seidigem Griff rutschen, deshalb besser Hijab-Magnete (oder eigene Nadeln) einplanen.

Tipp: Die Unterkappe genau am Haaransatz aufsetzen und die Kante des Hijabs ein paar Millimeter davor. So blitzt die Kappe nie hervor, und die vordere Kante hat etwas, woran sie hält.

Für Bandana- und Kopftuch-Styles siehe Kopftuch modern binden.

Hijab binden Anleitung: einfache Styles für jeden Tag

Diese fünf Styles decken Schule, Arbeit und Wochenende ab. Neu beim Hijab binden? Am besten in dieser Reihenfolge lernen.

1. Der klassische Alltags-Wickel

Ideal für: jeden Tag und den allerersten Hijab; passt zu den meisten Gesichtsformen.

  1. Die Basis schaffen. Haare tief gebunden, Unterkappe am Haaransatz.
  2. Tuch auflegen. Ein Rechteck über den Kopf legen, eine Seite etwa 20 cm länger.
  3. Unter dem Kinn schließen. Beide Seiten unter dem Kinn zusammenstecken.
  4. Die lange Seite wickeln. Um den Hinterkopf und wieder nach vorne führen.
  5. Seitlich befestigen. Auf Höhe des Ohrs feststecken.
  6. Fertigstellen. Das Ende über die Brust fallen lassen und die vordere Kante leicht nach vorne ziehen, sodass sie das Gesicht einrahmt.

2. Der Wickel ohne Nadeln

Ideal für: Schule, Arbeit und Reisen, ohne etwas Spitzes in Gesichtsnähe. Nur mit Jersey oder Modal.

  1. Ungleich beginnen. Das Tuch über der Kappe so auflegen, dass eine Seite etwa doppelt so lang ist.
  2. Kurze Seite fixieren. Unter dem Kinn hindurchführen und an der gegenüberliegenden Wange festhalten.
  3. Darüber wickeln. Die lange Seite unter dem Kinn, über die kurze Seite und um den Hinterkopf führen.
  4. Über den Kopf führen. Das Ende über den Oberkopf zur Seite bringen.
  5. Tief einstecken. Eine Handbreit Stoff oberhalb des Ohrs in die Lagen schieben. Die Dehnbarkeit hält ihn dort.

Dehnbare Jersey-Hijabs sind zum Lernen am einfachsten; Modal-Hijabs sind leichter, und viele gibt es mit passender Kappe. Sechs weitere Styles ohne Nadeln zeigt Hijab binden ohne Nadeln.

3. Der lockere Fall (Shayla-Style)

Ideal für: warme Tage und entspannte Wochenenden; wirkt weich bei langen und eckigen Gesichtern.

  1. Kappe auf. Der Style liegt locker ums Gesicht, deshalb ist die Kappe wichtig.
  2. Sehr ungleich auflegen. Die kurze Seite reicht gerade bis zur Brust; die lange hängt deutlich tiefer.
  3. Seitlich feststecken. Auf der kurzen Seite knapp unter dem Ohr befestigen.
  4. Vorne kreuzen. Die lange Seite unter dem Kinn hindurch und quer über den Hals führen.
  5. Überwerfen. Über die gegenüberliegende Schulter legen und über den Rücken fallen lassen.
  6. Lockern. Die Falten am Hals lockern; an windigen Tagen einen Magneten an der Schulter ergänzen.

4. Der Wickel mit Nackenknoten

Ideal für: Arbeit, Schule, Brille und volle Tage; die Seiten bleiben glatt, ohne lose Enden.

  1. Tuch mittig auflegen. Über der Kappe beide Seiten gleich lang hängen lassen.
  2. Unter dem Kinn kreuzen. Die Seiten kreuzen und eng heranziehen, damit keine Lücke bleibt. Bei glattem Stoff einen Magneten ergänzen.
  3. Beide Enden nach hinten führen. Hinter den Nacken bringen, unter den Stoff, der die Haare bedeckt.
  4. Einen lockeren Knoten binden. Einfach oder doppelt im Nacken: sicher, aber nicht fest.
  5. Enden nach vorne holen. Über die Schultern legen, sodass sie die Brust bedecken, oder in den Ausschnitt stecken.

5. Das quadratische Tuch (türkischer Style)

Ideal für: einen ordentlichen, klar geformten Rahmen für die Arbeit und elegante Tage. Dafür braucht es ein großes quadratisches Tuch.

  1. Zum Dreieck falten. Das Quadrat diagonal falten, leicht versetzt, damit es voller und weniger durchscheinend wirkt.
  2. Die lange Kante anlegen. Die Faltkante an die Stirn legen, die Spitze hängt über den Rücken.
  3. Unter dem Kinn feststecken. Die seitlichen Ecken zusammenführen und mit einer Nadel befestigen.
  4. Hinten kreuzen. Die Ecken hinter den Nacken führen und über der hinteren Spitze kreuzen.
  5. Fertigstellen. Nach vorne über die Brust holen oder hinten verknoten.

Nur rechteckige Tücher im Schrank? Der Wickel mit Nackenknoten ergibt einen ähnlich anliegenden, ordentlichen Rahmen.

Hijab Styles für Hochzeit, Eid und festliche Abende

Glattere Stoffe und vollere Drapierungen brauchen eine griffige Kappe und ein, zwei Nadeln mehr. Ein paar Tage vorher einmal mit dem Outfit üben.

6. Der Turban-Style

Ideal für: Feiern und schlichte Statement-Looks, wenn du den Hijab als Turban binden möchtest. Der Hals bleibt frei, deshalb einen Rollkragen oder hohen Kragen ergänzen, wenn er bedeckt sein soll.

  1. Die Basis schaffen. Unterkappe auf, Haare zu einem tiefen Dutt für eine ordentliche Form am Hinterkopf.
  2. Im Nacken ansetzen. Die Mitte eines langen Jersey-Tuchs in den Nacken legen, die Enden nach vorne.
  3. Enden nach oben führen. Beide über den Kopf zur Stirn bringen.
  4. Verdrehen. Oberhalb des Haaransatzes ein- oder zweimal umeinanderdrehen.
  5. Zurückführen. Die Enden seitlich um den Kopf bis in den Nacken wickeln.
  6. Sichern. Hinten binden oder unter den Stoff stecken und die Seiten glätten.

Wenig Zeit? Ein vorgebundener Turban sitzt mit einem Handgriff, und ein Bonnet-Hijab zum Binden hat lange Enden, die im Nacken gebunden werden und über die Brust fallen. Beides gibt es bei den Turbanen.

7. Chiffon in Lagen drapiert

Ideal für: Hochzeiten, Eid und Abende; die weichen Lagen schmeicheln langen und eckigen Gesichtern.

  1. Zuerst für Halt sorgen. Eine Kappe aus Modal oder Baumwolle tragen, nie eine glänzende: Chiffon rutscht.
  2. Ungleich auflegen. Eine Seite etwa doppelt so lang wie die andere.
  3. Unter dem Kinn feststecken. Wenn möglich die Unterkappe mit der Nadel erfassen.
  4. Die erste Lage legen. Die lange Seite über den Kopf führen, ein paar Zentimeter hinter der vorderen Kante, und auf der anderen Seite feststecken.
  5. Eine Lage am Hals ergänzen. Die restliche Länge locker über den Hals legen und an der Schulter feststecken.
  6. Auflockern und prüfen. Die Lagen lockern; den Hinterkopf mit der Handykamera kontrollieren.

8. Satin in Falten gelegt

Ideal für: Eid, Feiern und Hochzeiten, wenn der Look edel wirken und das Licht einfangen soll.

  1. Eine griffige Kappe verwenden. Satin braucht Modal oder Baumwolle darunter.
  2. Auflegen und schließen. Eine Seite etwa 20 cm länger; beide Seiten unter dem Kinn feststecken.
  3. Die Falten legen. Auf der langen Seite die vordere Kante an der Schläfe in zwei oder drei fingerbreite Falten legen.
  4. Die Falten feststecken. Knapp über dem Ohr befestigen.
  5. Wickeln und befestigen. Die lange Seite um den Hinterkopf führen und auf der anderen Seite feststecken.
  6. Fallen lassen. Das Ende über die Brust fallen lassen, damit der Glanz zur Geltung kommt.

Unsere Chiffon-Hijabs umfassen lange Rechtecke aus Crêpe-Chiffon und Modal-Chiffon-Sets mit passender Kappe. Unsere Satin-Hijabs sind aus Satin mit seidigem Griff, in Uni, Crinkle und Ombré.

Tipp: Beim Üben eines festlichen Styles die verwendeten Nadeln zählen und zwei als Reserve einpacken. Bei feinem Satin und Chiffon hinterlässt ein Magnet an der Schulter keine Löcher.

Schnelle Hijab Styles für Sport und hektische Morgen

Beide sind bereits in Form genäht: kein Wickeln, nichts zum Feststecken.

9. Der Sport-Hijab

Ideal für: Gym, Laufen und Radfahren, ohne Nadeln in Gesichtsnähe.

  1. Haare tief und flach. Ein tiefer Zopf liegt unter einer engen Passform flacher als ein hoher Pferdeschwanz.
  2. Überziehen. Wie eine Kapuze, mit der Naht hinten.
  3. Vorne ausrichten. Kante am Haaransatz; prüfen, dass sich die Ohren bequem anfühlen und nicht gedrückt werden.
  4. Das Cape glätten. Über Schultern und obere Brust verteilen.
  5. Das Oberteil darüber. Das Cape in ein eng anliegendes Oberteil stecken oder eine Jacke mit hohem Kragen darüber schließen.

Unsere Sport-Hijabs sind einteilige Modelle zum Überziehen aus schnell trocknendem Jersey. Kein Sport-Hijab zur Hand? Ein Jersey-Wickel mit Nackenknoten, die Enden ins Oberteil gesteckt, funktioniert auch. Zum Schwimmen einen Schwimm-Hijab wählen.

10. Der Instant-Hijab zum Überziehen

Ideal für: Anfängerinnen, Schule, Gebet, Reisen und eilige Morgen.

  1. Haare tief binden. So bleibt der Hinterkopf glatt.
  2. Unterkappe ergänzen. Entfällt, wenn eine integriert ist.
  3. Überziehen. Wie eine Kapuze, mit der Naht hinten.
  4. Vorne ausrichten. Das Band knapp über dem Haaransatz, die Seiten nach vorne glätten.
  5. Den Fall anordnen. Locker über die Brust oder eine Seite über die Schulter geschlagen.

Instant-Hijabs reichen von einteiligen Jersey-Modellen bis zu extralangen Amira-Hijabs und Instant-Khimars für mehr Bedeckung. Tipps zur Passform stehen in Instant-Hijab in 30 Sekunden anziehen.

Hijab Styles für rundes, ovales, langes und eckiges Gesicht

Faustregeln, keine Vorschriften: Trag, was sich nach dir anfühlt.

  • Rund: die vordere Kante etwas höher auf der Stirn ansetzen und den Stoff in einem weichen V unter das Kinn fallen lassen; nicht eng um die Wangen wickeln. Gut passen der klassische Wickel, der lockere Fall oder Satin in Falten. Bei einem Doppelkinn den Stoff locker unter dem Kinn drapieren und seitlich am Hals feststecken.
  • Oval: Fast jeder Style passt, deshalb nach Anlass und Stoff wählen.
  • Lang: die vordere Kante etwas tiefer in die Stirn setzen und seitlich weiche Breite ergänzen; oben auf Höhe verzichten. Gut passen Chiffon in Lagen oder der lockere Fall.
  • Eckig: den Kiefer mit drapierten Falten statt strenger Linien weicher wirken lassen. Gut passen der lockere Fall oder Chiffon in Lagen.
  • Herzförmig: den Oberkopf glatt halten und um das Kinn Fülle ergänzen, etwa mit dem Nackenknoten und nach vorne geholten Enden.

Hijab mit Brille: so sitzt beides bequem

  1. Erst wickeln, dann die Brille. Den Hijab fertig binden, dann die Bügel über den Stoff schieben.
  2. Die Schläfen flach halten. Keine Falten, Knicke oder Nadeln dort, wo die Bügel sitzen. Dünner Jersey oder Modal ist am einfachsten.
  3. Hinter dem Ohr feststecken. Seitliche Nadeln oder Magnete hinter oder unter dem Ohr setzen, damit die Brille gerade sitzt.
  4. Brille unter dem Hijab? Über einer dünnen Kappe aufsetzen, dann seitlich lockerer wickeln, damit die Bügel nicht an den Kopf gedrückt werden.
  5. Einen passenden Style wählen. Nackenknoten, Wickel ohne Nadeln und Instant-Hijabs halten die Seiten glatt; Styles mit Falten und Lagen brauchen mehr Fummelei.

Welcher Stoff zu welchem Style passt

  • Jersey: Wickel ohne Nadeln, Nackenknoten und Turban. Dehnbar und hält von selbst.
  • Modal: klassischer Wickel und lockerer Fall. Weich, leicht und haftet an der Kappe.
  • Chiffon: Lagen und lockerer Fall. Luftig und elegant, braucht aber Nadeln oder Magnete.
  • Satin mit seidigem Griff: Satin in Falten für Eid und Abende, über einer Kappe aus Modal oder Baumwolle.
  • Baumwolle und Viskose: klassischer Wickel und lockerer Fall. Matt und atmungsaktiv; Baumwoll- und Crinkle-Hijabs geben zusätzlich Halt.

Gewicht, Blickdichte und Atmungsaktivität im direkten Vergleich zeigt der Ratgeber zu Hijab-Stoffen.

Typische Fehler und schnelle Lösungen

  • Mit Satin oder Chiffon lernen. Jeden neuen Style zuerst mit Jersey oder Modal üben.
  • Ein Hijab, der nach hinten rutscht. Meist liegt es an Kappe, Dutt oder Stoff, nicht an der Technik: siehe Hijab rutscht immer? Was wirklich hilft.
  • Zu fest wickeln. Das verursacht Kopfschmerzen und lockert sich trotzdem. Anliegend reicht.
  • Ein hoher Dutt. Er kippt das Tuch nach hinten. Die Haare tief im Nacken binden.
  • Zu viele Nadeln. Braucht ein Style mehr als drei, arbeiten Stoff oder Kappe gegen dich. Eine griffigere Kappe oder ein Jersey-Tuch probieren.

Tipp: Beim ersten Binden eines neuen Styles einmal mitfilmen. In der Aufnahme sieht man, wo sich der Stoff staut oder Lücken hat – der Spiegel verrät das nicht.

FAQ

Welcher Hijab Style ist für Anfängerinnen am einfachsten?

Ein Instant-Hijab, weil er vorgenäht ist und einfach übergezogen wird. Wer das Wickeln lernen will, beginnt mit dem klassischen Alltags-Wickel aus einem rechteckigen Jersey- oder Modal-Tuch über einer Unterkappe: eine Nadel unter dem Kinn, eine an der Seite.

Wie bindet man einen Hijab ordentlich ohne Nadeln?

Eine eng anliegende Unterkappe und einen Hijab aus Jersey oder Modal tragen, die von selbst halten. Den Wickel ohne Nadeln wählen und eine Handbreit Stoff oberhalb des Ohrs einstecken, oder den Wickel mit einem lockeren Knoten im Nacken. Zum Schluss die vordere Kante glätten.

Welcher Hijab Style passt zu einem runden Gesicht?

Styles, die das Gesicht in einem weichen V einrahmen: die vordere Kante etwas höher auf der Stirn ansetzen und den Stoff unter das Kinn fallen lassen, wie beim klassischen Wickel, beim lockeren Fall oder bei Satin in Falten. Nicht eng um die Wangen wickeln.

Wie trägt man einen Hijab mit Brille?

Zuerst den Hijab fertig binden, dann die Brille über den Stoff schieben. Die Schläfen flach halten, ohne Falten oder Nadeln dort, wo die Bügel sitzen, und hinter dem Ohr feststecken. Nackenknoten, Wickel ohne Nadeln und Instant-Hijabs sind am bequemsten.

Welcher Hijab Style eignet sich für Arbeit oder Schule?

Der Wickel mit Nackenknoten, der Wickel ohne Nadeln oder ein Instant-Hijab. Sie sitzen den ganzen Tag ordentlich, halten lose Enden vom Gesicht fern und brauchen wenige oder gar keine Nadeln. Jersey und Modal behalten ihre Form am besten.

Welcher Hijab Style passt zur Hochzeit oder zu Eid?

Chiffon in Lagen, Satin mit seidigem Griff in Falten oder ein Turban. Vorher einmal mit dem Outfit üben, eine griffige Unterkappe aus Modal oder Baumwolle tragen und Ersatznadeln oder Magnete mitnehmen.

Braucht man für jeden Hijab Style eine Unterkappe?

Nicht immer, aber sie hilft bei fast allen: Sie hält die Haare zurück, sorgt für mehr Blickdichte und verhindert, dass das Tuch nach hinten rutscht. Jersey-Styles funktionieren auch ohne; Chiffon und Satin brauchen wirklich eine. Viele Instant-Hijabs haben eine integrierte Kappe.

Auf der Suche nach dem nächsten Tuch? Am besten mit unserem Ratgeber zu Hijab-Stoffen starten.